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| Anmischen von Strohlehm |
"Lehm kann nur mit den Sinnen wirklich begriffen werden!"
Diese Erfahrung haben wir selbst in unserer Lehrzeit gemacht und machen sie auch heute noch immer wieder. Daher ist es uns in unseren Seminaren besonders wichtig, alle Tätigkeiten fast ausschliesslich in Handarbeit auszuführen.
Bei dem Seminar "Hausausbau mit Lehm" steht besonders im Mittelpunkt, den Baustoff Lehm zu erfahren. Jeder Lehm ist anders. Daher ist es wichtig, den in der realen Situation vorhandenen Lehm gut einschätzen zu können, seine Möglichkeiten zu erkennen und ihn dann für die unterschiedlichen Lehmbautechniken geeignet aufzuarbeiten.
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Abstechen der Lehmbrote |
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Aufschichten der Lehmbrote |
Eine für den Selbstbauer sehr gut geeignete Lehmbautechnik ist das Arbeiten mit Lehmbroten. Dazu wird der aufbereitete Lehm in einer Schalung verdichtet. Anschließend wird er in Quadern abgestochen. Diese feucht-klebrigen Lehmbrote werden direkt zu einer Wand aufgeschichtet. Ein Mörtel für die Verbindung ist dazu nicht notwendig. Die Lehmbrote haften auch so miteinander und an den begrenzenden Bauteilen.
In vereinfachter Form lassen sich die Lehmbrote auch durch vermengen, kneten und verdichtendes schlagen statt in einer Schalung auch einzeln auf dem Tisch herstellen. Das Ergebnis hat dann eher die Form eines Brotlaibes (wo sicher der Name "Lehmbrote" herrührt). Dieses ursprüngliche Verfahren eignet sich auch sehr gut für die Arbeit mit Kindern. Viele Spielhäuser sind mit dieser Technik und einer Kinderschar bereits errichtet worden.
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Mauern einer Lehmsteinwand |
Eine andere Technik ist der Lehmsteinebau. Hier wird der aufbereitete Lehm in speziellen Formen zu Lehmsteinen verarbeitet. Diese Steine benötigen dann je nach Wetterlage einige Wochen zur Trocknung. Die luftgetrockneten Steine können dann mit einem Lehmmörtel vermauert werden.
Weitere Lehmbautechniken, die in unseren Seminar "Hausausbau mit Lehm" vermittelt werden sind der Stampflehmbau (Hierbei wird der erdfeuchte Lehm direkt in einer Schalung zu einer Wand gestampft.) und der Leichtlehmbau (hierbei wird der Lehm mit einem leichten, dämmenden Material - z.B. Stroh, Holz, Hanfschäben - vermengt und in eine Schalung gefüllt, so dass daraus dämmende Wandaufbauten erstellt werden können)